Wappen von Essen-Werden
Wappen von Essen-Werden

Werden historisch

"Es ist nun einmal so, dass Werden schon geworden war, als Essen noch im Werden war!" - Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, in seiner Festansprache anlässlich des Jubiläumsjahres 1999 (1.200 Jahre Werden).

Auf dieser Seite zeige ich eine Auswahl alter Fotos aus der Sammlung meines Vaters Karl-Heinz Buschmann. Es handelt sich um Scans von Dias aus den 60er, 70er und 80er Jahren, leider ist die zum Teil schlechte Qualität dem Alter der Dias geschuldet. Durch das Einscannen habe ich diese Schätze vor dem Zerfall gerettet und freue mich, hier eine Auswahl präsentieren zu können.



Werden ist heute ein Stadtteil im Süden der Stadt Essen. Als ehemalige selbständige Abtei-Stadt besitzt Werden bis heute eine historische Altstadt und viele Baudenkmäler. Den Stadtteil prägen lockere Wohnbebauung mit Handel und Gewerbe sowie Gebiete zur Naherholung im Ruhrtal. Historisch befand sich Werden, zusammen mit Kettwig und Mülheim an der Ruhr, an der Nordgrenze des bergischen Landes.

Die Entstehung Werdens geht auf das Wirken des Hl. Liudger zurück, der am Ende des 8. Jahrhunderts (um 799) das Benediktinerkloster Werden gründete. Seitdem siedelten sich Menschen um das Kloster an. Im Jahre 1317 erhielt Werden die Stadtrechte, eigene Mauern und Tore. Werden wurde mit mehreren anderen Orten rund um Essen am 1. August 1929 in die Stadt Essen eingemeindet. In den Jahren 1931 bis 1933 entstand in Werden ein Ruhrstauwehr und mit diesem auch der Baldeneysee, heute ein Naherholungsgebiet.