Familienwappen Buschmann

aus Werden, Stadt Essen

 

(Ältester bekannter Vorfahr im Mannesstamm: Johann Wilhelm Buschmann, * verm. Fischlaken bei Essen um 1770, † Werden 29. Mai 1824, Bergmann, oo Werden 23. April 1799 Anna Christina Vosbeck, Vater des Wilhelm Buschmann, * Werden 24. Dezember 1799, † ... 21. Juli 1873, Schlosser)

 

Blau-golden gespalten; vorn zwei goldene Sterne übereinander, hinten zwei aus dem Spalt wachsende blaue Blätter übereinander.

Auf dem Helm mit blau-goldenem Wulst und blau-goldenen Decken zwei abgewendete blaue Winkel, oben besteckt mit einem goldenen Stern.

 

Neu angenommen im März 2001 vom Antragsteller Andreas Buschmann, Diplom-Kaufmann in Essen, für sich und die übrigen Nachkommen im Mannesstamm seines Urgroßvaters Johann Ludger Buschmann (1872-1955), soweit und solange sie noch den Familiennamen des Wappenstifters führen.

 

Entwurf: Lothar Müller-Westphal, Kreuzau

 

Eingetragen am 14. April 2001 unter Nr. 10520/01 (Deutsche Wappenrolle)

Sinndeutung

Die beiden Sterne und die Farben Blau-Gold sind dem früheren Wappen von Werden entlehnt, weisen also auf den Stammort hin. Die Blätter stehen -pars pro toto- für den Busch, den Wald, sie bilden zugleich in versteckter Weise die Grundform des Buchstaben B. Die Winkel nehmen Bezug auf drei Generationen von Tischlern im Mannesstamm.

Alternativer Entwurf

Als ich mich entschieden habe, einen Heraldiker mit dem Entwurf eines Familienwappens zu beauftragen, fiel die Wahl schnell auf den Dürener Heraldiker Lothar Müller-Westphal, der u.a. mit einer sehr umfangreichen Broschüre über seine bisherigen Arbeiten und die wichtigsten Aspekte bei der Annahme eines neuen Familienwappens informierte.

 

Nach der Beauftragung bekam ich zwei verschiedene Entwürfe vorgelegt, die ich (unter Berücksichtigung der heraldischen Regeln) noch hätten andern lassen können.

 

Die Entscheidung fiel eindeutig zugunsten des Entwurfs Nummer 1 aus, meinem heutigen Wappen. Den zweiten Entwurf, der leider nicht das Rennen gemacht hat, möchte ich an dieser Stelle auch kurz zeigen – obwohl ich die grafische Darstellung des Baums wirklich hervorragend fand...